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Kirche am Ort
St. Georg - Frankenhofen
Bruder-Johannes-Strasse 8
89584 Ehingen-Dächingen
Tel.: 07395 / 350
Fax: 07395 / 961008
E-mail: kathwallfahrtsamt.daechingen@drs.de
Gottesdienste am Sonntag, einschließlich Vorabendmesse
abwechselnd mit den anderen Pfarreien der Seelsorgeeinheit Ehinger Alb

Sa 19.00 Uhr
So 9.00/ 10.15 Uhr

Öffnungszeiten der Kirche
tagsüber

Frankenhofen mit dem Ortsteil Tiefenhülen werden erstmals 1152 urkundlich erwähnt, ebenfalls die Pfarrei und Kirche St. Georg. An der Oberhoheit über den Ort Frankenhofen, auch als „Frankenhove“ genannt, hatten die Herren von Steußlingen. Um 1270 gingen
die Rechte über an die Württemberger. Wenige Jahrzehnte später gelangte die Ortsherrschaft an das Zisterzienserkloster Salem.
Der Ortsteil Tiefenhülen gelangte vor 1150 durch die Schenkung von Ernst II. von Steußlingen an das Zisterzienserkloster Salem. Nachweislich waren seit 1152 die Zehntrechte und das Patronat bei dem Kloster Salem. Frankenhofen wurde 1633 im 30jährigen Krieg weitgehend von den Schweden und Württemberger zerstört. Die Pfarrkirche brannte 1634 bis auf den Turm nieder. Erst viele Jahre nach dem Ende des 30jährigen Krieges wurde wieder der Ort besiedelt vor allem mit Zuwanderer aus der Schweiz. Das heutige aussehen von Kirchenschiff und Chor entstand im 18. Jahrhundert. Durch die Säkularisation 1803 ging Frankenhofen an das Haus Turn und Taxis über.
Drei Jahre später 1806 wurde es württembergisch. Seit 1973 gehört der Ort zur Stadt Ehingen.
Die Pfarrkirche St. Georg erfuhr im Laufe ihrer Zeit verschiedene Umbauten. Ihre heutige Gestalt erhielt der Kirchenraum in den Jahren 2002/03. Die Chorraumgestaltung mit Altar, Ambo, Tabernakel und Chorrückwand wurde vom Künstler Rudolf Kurz aus Ellwangen vorgenommen. Das älteste Bildnis in der Kirche zeigt eine Szene, die sich am 22. Mai 1741 in FRankenhofen ereignete. „Am Pfingstmontag ist bei Einsetzung eines Heil+Partikels
nach vollendetem Blutritt ein Junge Namens Benedikt Rieger vom Pferd gestürzt. Man hat ihn für tot gehalten, bis er wieder durch vieles Bitten und Beten und ohne Zweifel durch
die Kraft des Heiligen Kreuzes wieder zum Leben zurückgekehrt ist. Zum Dank an den Herrgott und dem heil des Kreuzes ist diese Tafel gemacht worden.“ Darauf ist auch das
alt Pfarrhaus zu sehen.
Die Kath. Filialkapelle St. Nikolauskapelle in Tiefenhülen wurde vom Zisterzienser-kloster Salem 1607 an die Stelle einer Vorgängerkapelle gebaut. Der Altar von 1608 stammt von Melchior Binder aus Ehingen. Das Altarblatt malte Hans Denzel aus Ulm. In der Kapelle ist noch ein spätgotisches Vesperbild.

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