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Kirche am Ort
St. Stephanus - Erbstetten
Bruder-Johannes-Strasse 8
89584 Ehingen-Dächingen
Tel.: 07395 / 350
Fax: 07395 / 961008
E-mail: kathwallfahrtsamt.daechingen@drs.de
Gottesdienste am Sonntag, einschließlich Vorabendmesse
abwechselnd mit den anderen Pfarreien der Seelsorgeeinheit Ehinger Alb

Sa 19.00 Uhr
So 9.00/ 10.15 Uhr

Öffnungszeiten der Kirche
tagsüber

Erbstetten, umgeben von Wäldern und dem großen Lautertal, hat man von verschiedenen Stellen aus eine schöne Sicht über das Oberland.
Erbstetten wird in der Schenkungsurkunde im Jahre 805 im Klostern St. Gallen erstmals erwähnt. Chadaloch schenkte dem Kloster St. Gallen all sein gut in Erbstetten. Im Jahre 1093 wird Herzog Heinrich von Baiern, Welf IV, zum Schirmvogt von Zwiefalten gewählt, nicht zuletzt deswegen, weil er in der Nähe die Feste Wartstein innehatte. Daraus lässt sich auch eine Beziehung des Ortsadels der Burg Wartstein am Lautertalrand (20 Minuten von hier), zu dem nahe gelegenen Kloster Zwiefalten ableiten. Die Burg Wartstein fungierte zeitweise als Fliehburg der Äbte von Zwiefalten.
Erbstetten wird 1208 mit Kirche zum heiligen Stephanus und als Pfarrei erwähnt. Die Pfarrkirche ist spätgotischen Baustiels und der Turm wurde Ende des 16. Jahrhunderts gebaut.
Vom 14.-16. Jahrhundert wechselte die Burg mehrere Male den Besitzer bis sie im Jahre 1508 zum ersten Mal und 1527 endgültig in den Besitz der Freiherrn von Speth-Schilzburg kam, durch Heirat. Dazwischen war es vorübergehend in den Besitz des Hauses Renner, Ritter zu Allmendingen übergegangen.
Seit 1527 also befindet sich die Burg Wartstein und das Dorf Erbstetten im Patronat der Freiherrn von Speth-Schilzburg, die heute ihren Sitz in Granheim haben. Dieses Patronat lässt sich in der Kirche von Erbstetten sehr häufig nachweisen: Das Wappen der Freiherrn von Speth-Schilzburg befindet an verschiedene Orten in der Kirche z.B. an den Doggen der Bänke, am Taufstein, an der Chordecke und an der Loge.
In der Pfarrkirche St. Stephanus wurden in der zeit zwischen 1550 und 1600 Fresken angebracht. Sie zeigen die zwölf Apostel mit Christus als Weltenrichter. Unter den Aposteln wurde das Glaubensbekenntnis angebracht.
Im Chorraum befindet sich das frühere Sakramentshäuschen, das in Form eines gotischen Altars aufgebaut ist. Die Fenster zieren reichhaltige Blumenranken. Das Altarfresko, die beiden Seitennischenfresken, das Deckenfresko des Schiffes und die Emporebrüstung wurden, wie oben schon angedeutet, während der vorletzten Restaurierung 1944 - 1948 von Prof. Johannes Wohlfahrt aus Rottenburg angefertigt.
Das einzig erhaltene Werk von Nemisius Gern wurde 1883 erbaut und umfasst 7 Register. Die Orgel wurde von der Orgelbaufirma Link aus Gingen, Brenz im Jahre 2000 grundlegend restauriert.
Die Kapelle St. Georg in Unterwilzingen wurde 1787 errichtet anstelle einer anderen Kapelle. Bis 1811 gehörte Unterwilzingen zur Pfarrei Emeringen, dann zur Pfarrei St. Stephanus Erbstetten.

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