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Kirche am Ort
St. Martin - Altsteußlingen
Bruder-Johannes-Strasse 8
89584 Ehingen-Dächingen
Tel.: 07395 / 350
Fax: 07395 / 961008
E-mail: kathwallfahrtsamt.daechingen@drs.de
Gottesdienste am Sonntag, einschließlich Vorabendmesse
abwechselnd mit den anderen Pfarreien der Seelsorgeeinheit Ehinger Alb

Sa 19.00 Uhr
So 9.00/ 10.15 Uhr

Öffnungszeiten der Kirche
tagsüber


Altsteußlingen wird erstmals 776 in einer Urkunde aus dem Kloster St. Gallen mit dem Name „Stiozaringas“ genannt und war der Sitz der „Edelfreien von Steußlingen“. Zu den bedeutendsten Mitgliedern dieser Familie zählen die Erzbischöfe Anno von Köln (…1075) und Wezel von Magdeburg (…1078). Die Pfarrkirche St. Martin wird schon 776 erstmals erwähnt und seit 1152 nachweislich als Pfarrkirche. Die Pfarrer und andere Geistliche namentlich bekannt. Hermann von Steußlingen, Konrad von Steußlingen 1340 und Georg Freyberg 1461.
Der heilige Anno von Steußlingen bzw. von Köln wurde 1010/15 geboren. Er schlug die geistliche Laufbahn am Bamberger Dom ein und wurde Domscholstiker. Der Kaiser bestimmte ihn 1056 zum Erzbischof von Köln. Damit wurde er zum Erzkanzler für Italien. Er gründete das Benediktinerkloster Siegburg. Der hl. Anno starb 1075 im Kloster Siegburg. Seine Gebeine ruhen in der Benediktinerabtei St. Michael in Siegburg.1183 wurde er Heilig gesprochen. Zum 900 Todestag des heiligen Anno von Köln brachte der Kölner Kardinal Höffner eine Kreuzblume vom Kölner Dom als Geschenk mit nach Altsteußlingen. Sie ziert heute das Kircheninnere.
Der Chor der Kirche stammt noch von der Vorgängerkirche, während die anderen Bauteile aus den Jahren 1756/59 stammen. Der Turm wurde 1970 nach altem Vorbild erneuert. Seit 1973 ist Altsteußlingen und Briel ein Stadtteil von Ehingen. Die Pfarrkirche St. Martin wurde 1997/98 renoviert und erhielt einen neuen Hochaltar und einen Ambo. Die aus zwei Manualen bestehende Kirchenorgel wurde von der Fa. Rensch aus Laufen am Neckar gebaut und am 4. November 2001 eingeweiht. Sie besteht aus 770 Pfeifen, davon 46 aus Holz.
Für die Pfarrkirche St. Martin ersteigerte 1829 Pfarrer Wiehn von der Wengenkirche in Ulm die beiden Seitenaltäre. Diese wurden im Zuge der Kirchenrenovation im Jahre 1948 wieder entfernt und an das Kloster Sießen verkauft. In der Pfarrkirche blieben die beiden Altarblätter die Immaculata und der hl. Josef - Gemälde von Josef Wannenmacher
(1722-1780).
Der Ortsteil Briel wird in einer Urkunde erstmals 1429 erwähnt und war im Besitz des Spitals von Ehingen. Die Kapelle wurde 1839/40 errichtet und dem hl. Franziskus geweiht. In ihr wurde der Franziskusaltar, um 1750, aus der Hauskapelle der Ehinger Schulschwestern aufgestellt.
Auf der alten Verbindungsstraße von Altsteußlingen nach Ehingen steht die 1877 gebaute und der heiligsten Dreifaltigkeit geweihte Kapelle, die auf einer Höhe von 718 m liegt. Alljährlich finden bei dieser Kapelle am Pfingstmontag (Kolpingsverein Ehingen) und am Dreifaltigkeitssonntag (Kirchengemeinde Altsteußlingen) Gottesdienste statt.

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